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Was duftet denn da?


19 verschiedene Jasmintees probierte unsere Autorin Maria-Bettina Eich für die neue Ausgabe des t-Magazins. Dazu interviewte sie Thomas Kasper von Siam Tee, der einige der erlesensten Blütentees in seinem Sortiment hat. Ihr Resüme lest ihr in Ausgabe #3 des t-Magazins, in der ihr auch die wunderschöne Illustration von Sophie Pulkus in voller Pracht bewundern könnt.

Exklusiv im t-Blog hier nun die Empfehlungen von Maria-Bettina Eich:

Für jede Lebenslage

Der Bio Jasmintee aus dem Teekontor Kiel wird nach überlieferter Methode beduftet. Das Resultat in der Tasse ist ein Genuss: eine durch und durch stimmige Komposition, die einerseits den Eigengeschmack des Grüntees zur Geltung bringt, andererseits ein angenehmes und erfrischendes Jasmin-Aroma verströmt. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis!


Für Hardcore-Jasminfans

Thomas Kasper von Siam Tee hat den Jasmine Snowflake explizit für die Kunden ins Programm genommen, die einen sehr intensiven Jasmingeschmack wollen. Entsprechend prominent ist das Blütenaroma bei diesem fünfmal bedufteten Grüntee. Es breitet sich im ganzen Mund aus, wird aber gut von einem Frühlings-Maofeng getragen, ohne ihn zu ersticken.

Für Perlensucher

Zu kleinen Kügelchen, den so genannten Dragon Pearls, gerollter Jasmintee ist auch optisch attraktiv – besonders, wenn man ihn in Glasgefäßen aufgießt und beim Entfalten der Perlen zuschaut. Der Jasmine Dragon Phoenix Pearl aus dem Haus London Tea in Basel bietet ein vollmundiges und nuancenreiches Geschmackserlebnis mit schönem Nachgeschmack.

Für besondere Finesse

Meist werden grüne Tees mit Jasmin beduftet, doch auch Jasmin-Weißtees haben Tradition. Und warten mit einem eigenen Nuancenspektrum auf – so sie denn mit Könnerschaft gemacht sind, denn das zarte Weißtee-Aroma kann sonst allzu leicht erstickt werden. Der Fuding Jasmine Silver Needle von Siam Tee ist ein hocharomatischer und duftiger Genuss, den man nicht schnell vergisst.

Für Tee-Nerds

Gelegentlich gibt es Jasmintee-Raritäten, die auch erprobte Tee-Nerds in andere Sphären versetzen. Eine solche ist der Jasmine-scented Baozhong, den wir Deerland Tea verdanken: ein leicht oxidierter Oolong aus der Region Pinglin in Taiwan. Zubereitet im Gaiwan, entfaltet er eine hochkomplexe Aromenfülle, über der ein geradezu ephemerer Hauch von Jasmin schwebt.

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